Ellenbogenspiegelung (Arthroskopie)

 

Bei kaum einem Gelenk hat die arthroskopische Chirurgie in den letzten zehn Jahren eine solche Entwicklung erfahren wie bei dem Ellenbogen. Diente die therapeutische Gelenkspiegelung anfänglich vor allem der Entfernung freier Gelenkkörper, so wurde die Liste der Anwendungseinsätze in jüngerer Zeit immer länger. Als kompliziert aufgebautes Scharnier-und Kugelgelenk mit mehreren teilweise schwer zugänglichen Gelenkanteilen ist die Durchführung – vor allem der Eintritt durch die Haut – nicht ganz unkompliziert. Durch weiterentwickelte Technik, ein besseres anatomisches Verständnis sowie sachkundige und erfahrene Operateure wird die Gelenkspiegelung für Diagnostik und Therapie am Ellenbogen den offenen Operationsverfahren immer öfter vorgezogen.

Bereits am Operationstag wird mit Bewegungsübungen begonnen. Regelmäßige Nachuntersuchungen erfolgen nach zwei, vier und sechs Wochen sowie nach vier bis acht Monaten. Patienten mit körperlich wenig belastenden Berufen sind in der Regel nach zwei bis drei Wochen wieder voll arbeitsfähig.