Hyaluronsäure

 

Hyaluronsäure ist ein Stoff, der in vielen Teilen des Körpers vorkommt. Unter anderem ist er Bestandteil der Gelenkflüssigkeit.

In der Medizin wird nur das Natriumsalz der Hyaluronsäure verwendet. Die Hyaluronsäure wird entweder aus tierischen Produkten, wie z.B. dem Hahnenkamm, oder heutzutage häufig biotechnologisch hergestellt.

Hyaluronsäure wird steril in Gelenke mit Arthrose gespritzt, um als Stoßdämpfer zu wirken und das Gelenk zu schmieren. Außerdem wirkt die Hyaluronsäure gegen eine Gelenkentzündung, ähnlich wie ein Antirheumatikum oder ein Kortisonpräparat.

Der Wirkmechanismus wird genutzt, um einem Arthrosepatienten eine deutliche Schmerzlinderung und somit eine Erhöhung der Lebensqualität zu ermöglichen.

In der Regel sollte eine Injektion in das entsprechende Gelenk fünfmalig im wöchentlichen Abstand erfolgen. Häufig tritt schon nach drei Behandlungen eine deutliche Besserung ein.

Eine wirkungsvolle Ergänzung zu dieser Therapie stellen Nahrungsergänzungsmittel sowie eine Akupunktur dar.

Zurzeit werden die Kosten einer Hyaluronsäure-Therapie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Lassen Sie sich von der Tatsache einer IGeL-Leistung nicht abschrecken. Die Kosten einer derartigen Behandlung sind überschaubar.

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