Hilfe bei Fingerendgelenkarthrose: Manus Klinik setzt auf neuartiges X-Fuse Implantat
Ähnlich wie in Knie oder Hüfte kann es mit fortschreitendem Lebensalter auch in den Fingerendgelenken zu Verschleißerscheinungen (Fingerendgelenkarthrose) kommen. Darüber berichtet die hochauflagige Frauenzeitschrift Neue Woche. Der Weg aus der Schmerzspirale führt in diesen Fällen nur über eine Versteifung des betroffenen Gelenks. Während das Gelenk früher mit Drähten und Schrauben fixiert wurde, verwenden die Ärzte der Manus Klinik Krefeld nun das neuartige X-Fuse Implantat. Dabei handelt es sich um ein spezielles, superelastisches Implantat, das in die Markhöhle der beiden am Gelenk aufeinandertreffenden Fingerknochen eingesetzt wird und dort die Rolle eines festen Verbindungsgliedes übernimmt. Patienten, die mit dem X-Fuse behandelt wurden, leiden seltener unter postoperativen Nebenwirkungen wie Schmerzen und Wassereinlagerungen und dürfen sich über ein besonders haltbares Ergebnis freuen. Im Gegensatz zu einer Gelenkversteifung mittels Drähten und Schrauben muss das X-Fuse Implantat später nicht mehr entfernt werden, sodass den Patienten außerdem ein zweiter Eingriff erspart bleibt.