Stadien der pAVK
Im Frühstadium (Stadium I) ist die Engstelle (Stenose) im Gefäß so gering, dass sie keine Beschwerden verursacht. Die Erkrankung wird meistens zufällig entdeckt, z.B. bei einem Gefäßcheck.[MC1]
Im Stadium II verspürt der Patient nach einer unterschiedlich langen Gehstrecke belastungsabhängige Schmerzen. Häufig treten diese in der Wade auf, aber auch im Oberschenkel, im Hüft- oder Gesäßbereich sowie im Fuß. Der verminderte Gefäßdurchmesser reduziert den Blutfluss, der dann unter Belastung nicht mehr ausreicht, um die Beinmuskulatur ausreichend zu durchbluten. Der Patient beginnt zu hinken und muss schließlich schmerzbedingt stehenbleiben. Nach einer gewissen Erholungsphase (z.B. nach der Betrachtung eines Schaufensters) kann er dann weitergehen.
Im Stadium III verschlechtert sich die Durchblutung weiter. Die Schmerzen treten bereits im Ruhezustand auf, besonders wenn das Bein ausgestreckt liegt (nächtlicher oder ständiger Ruheschmerz). Meistens wird nachts auch die Bettdecke auf dem Bein nicht mehr ertragen. Das Bein wird dann oft aus dem Bett gehängt, was zu einer Linderung der Beschwerden führt.
Im Stadium IV führt die Durchblutungsstörung zu einem Absterben des Gewebes, meist an den Zehen, den Knöcheln oder der Ferse. Wunden heilen nicht mehr ab, sondern werden stattdessen immer größer.
Ab dem Stadium III und IV besteht unmittelbare Amputationsgefahr.
[MC1]Verlinkung zu Gefäßcheck